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    „Das ist rassistisch!“

    Das ist rassistisch!“ – „Das ist chauvinistisch!“ – „Das ist…“ was auch immer, auf jeden Fall ganz, ganz verdorben. Nun gibt es – zweifellos! – Rassisten, Chauvinisten usf. Manchmal sind solche Vorwürfe am Platze. In vielen Fällen aber auch nicht. Dann nämlich, wenn ein Irrtum auf Seiten desjenigen vorliegt, der den Anwurf äußert, oder wenn die Unterstellung aus taktischen Motiven vorgebracht wird, sie den also Geziehenen einschüchtern, verwirren, zum Schweigen bringen soll. Die Angelsachsen nennen das „bullying“.

    Wie kann man unterscheiden, ob ein Rassismus- oder Chauvinismus-Vorwurf angemessen sei?

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  • Klaus Lemke: Filme wie Grabsteine

    40 Jahre staatlicher Filmförderung haben dazu geführt, dass der deutsche Film schon in den siebziger Jahren auf Klassenfahrt in der Toskana hängenblieb: Unsere Filme sind wie Grabsteine. Brav. Banal. Begütigend. Goethe-Institut.

    Klaus Lemke

    (Bild: Pixabay, bearbeitet.)

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    Mit Rudyard Kipling zum neuen Jahr (II): Norman and Saxon

    My son,“ said the Norman Baron, „I am dying, and you will be heir
    To all the broad acres in England that William gave me for share
    When he conquered the Saxon at Hastings, and a nice little handful it is.
    But before you go over to rule it I want you to understand this:–

    „The Saxon is not like us Normans. His manners are not so polite.
    But he never means anything serious till he talks about justice and right.
    When he stands like an ox in the furrow – with his sullen set eyes on your own,
    And grumbles, ‚This isn’t fair dealing,‘ my son, leave the Saxon alone.

    Kipling fährt fort:

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