Norbert Bolz über politische Korrektheit

Im Vietnamkrieg starben 57000 amerikanische Männer und 8 amerikanische Frauen. Ihrer wird gedacht mit Monumenten auf der Mall von Washington. Es sind die Figuren von 3 Männern und 3 Frauen. Das ist Politische Korrektheit.

Norbert Bolz, Diskurs über die Ungleichheit, München 2009, S. 32.

(Bild: Vietnam Memorial in Washington, DC. Pixabay, bearbeitet.)

Bari Weiss: Tätiger Optimismus gegen die „woke“ Einöde

Bari Weiss im Gespräch mit Peter Robinson, vor rund einem Monat. Die Journalistin hat ihre Stelle bei der New York Times aufgegeben, weil ihr die ideologische Bevormundung dort unerträglich wurde. Weiss‘ Antwort? Ein neuer Vertriebsweg, mit beträchtlichem finanziellen Erfolg beschritten, nämlich eine Art Internetmagazin für Abonnenten auf der Plattform Substack, dazu eine Podcast-Serie. Außerdem ist Weiss dabei, eine neue Universität in Austin, Texas, aufzubauen, in der nicht bestimmt, was (oder wer) woke ist, sondern Bildung stattfindet, die den Namen verdient. Sie erhalte viele, viele Bewerbungen von Wissenschaftlern, die an dieser neuen Universität lehren möchten, weil sie das Getue der Bolschewoken an ihrer derzeitigen Fakultät kaum mehr aushalten. Das Fundraising habe alle Erwartungen übertroffen. – Es gibt also Bedarf für nicht-linke Bildungsinstitutionen.

Besonderes Augenmerk verdient der Schlußteil des Films (ab Minute 37). Weiss spricht über die Unbarmherzigkeit der Cancel Culture in Zeiten der Social Media. Bereits Fünftklässler achteten darauf, nichts „Kontroverses“ zu äußern – wobei, natürlich, der neueste Trend im Woke-Sein definiert, was kontrovers sei. Es herrsche Selbstzensur.

Gleicht Weiss‘ Urteil über die genannten Übel demjenigen von Jonathan Haidt (verlinkt im gestrigen Beitrag), erweckt vor allem ihre dynamische, zupackende Art Bewunderung, dazu ihr Vertrauen in die Grundfesten der USA. „Wir sind in Amerika“, sagt sie nach Minute 55, „hier kann man Neues erschaffen.“ („This is America. It’s really possible to build new things here.“) Tätiger Optimismus.

Pessimismus ist so langweilig…

Zur Sprache der Berliner Republik. Michael Esders‘ „Sprachregime. Die Macht der politischen Wahrheitssysteme“

ORBIS LINGUARUM 54 (2021) – PDF

Michael Esders analysiert Deformation und Dienstbarmachung der Sprache in der Bundesrepublik Deutschland der vergangenen zwei Jahrzehnte. Seine Studie möchte zeigen, daß eine Reihe sprachlicher Kniffe in der Politik, den Medien und an den Universitäten dazu beiträgt, dem Souverän eine selbstzerstörerische Migrations- und wohlstandsvernichtende Umweltpolitik akzeptabel zu machen, allgemeiner gesprochen: die demokratische Willensbildung soweit zu manipulieren, daß deren Klassifikation als ‚postdemokratisch‘ kaum überzogen wirkt. Der mit einer Arbeit über literarische Formen der Philosophie promovierte Autor nennt diesen Prozeß und dessen Ergebnis „Sprachregime“.

Esders beruft sich gleich zu Beginn auf Victor Klemperers berühmtes Buch über die Sprache des Dritten Reiches:

Der gegenbildlichen Identität und Staatsräson der Bundesrepublik entsprechend, hat sich eine LTI mit umgekehrten Vorzeichen ausgebreitet. Die Sprache wurde zu dem, was ihre emanzipatorischen Leitbegriffe am entschiedensten negieren. Sie konnte es werden, weil sie […] das ‚Nie wieder‘ so ausstellt, dass niemand die Offensichtlichkeit des ‚Wieder‘ wahrnehmen muss. (S. 8)

Dieses „Wieder“ ist ein von vielen Bundesbürgern wahrgenommener Mangel an Gedankenfreiheit bei ideologischer Gängelung, eine heute nicht mehr feldgraue oder braune, sondern „bunttümelnde Eintönigkeit“ (ebd.), wobei „bunt“ natürlich die Voraussetzungen und Auswirkungen einer multikulturellen und auf dem Felde der Sexualmoral nicht mehr von überkommenen Vorstellungen geprägten Gesellschaft meint. 

Nun dürften sowohl Esders‘ politische Voraussetzungen, als auch die Selbstverständlichkeit, mit der er seine Abhandlung in die Tradition Klemperers stellt, Teile des gebildeten Publikums abschrecken. Die Lektüre sei dennoch empfohlen. Esders‘ dreiteilige Studie – sie enthält die Abschnitte „Wahrheitssysteme“, „Narrative der Hypermoral“, „Matrix der Differenz“ – zeichnet sich durch gepflegte, nicht selten elegant zugespitzte und zumeist solide fundierte Argumente aus. Von Dumpfheit, Ressentiment oder der Freude an Verschwörungstheorien ist in der Theodor W. Adorno, Emmanuel Lévinas, Hermann Lübbe u.a. streifenden Studie wenig zu spüren. Die eingangs getroffene Feststellung über Kniffe sprachlicher Art impliziert ja keinesfalls, daß diese Kniffe durch eine Instanz zentral geplant oder gesteuert seien; spontane Koalitionen, zweckbestimmte, auch konkurrierende und widerstreitende Allianzen sollten stets in Betracht gezogen werden.

„Wahrheitssysteme“ ist ein ungewohnter Begriff. Er stammt vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, der 2018 im „Zusammenhang mit den behaupteten ‚Hetzjagden‘ in Chemnitz […] von einem ‚Angriff auf unsere Wahrheitssysteme‘“ gesprochen hatte (S. 10, vgl. auch S. 24). Esders kommentiert:

Wahrheiten sind organisierbar, gibt diese Äußerung zu verstehen. […] Nur wer die Wirkungsweise solcher ‚Wahrheitssysteme‘ versteht und ihr semantisches Betriebssystem entschlüsselt, kann die Macht des Sprachregimes brechen (S. 10),

mithin, wie Esders annehmen dürfte, von postdemokratischer zu demokratischer Willensbildung zurückkehren.

Esders ist zuzustimmen, wo er eine Analyse auf der Wortebene für unzureichend hält. Die seinerseits in den Blick genommenen sprachlichen Kniffe sind oftmals logischer und epistemologischer Natur; dabei ist die solide wissenschaftstheoretische Ausbildung des Verfassers zu spüren. Die Diskussion, ob Migrantengewalt als „Einzelfälle“ und somit in politischer und staatsphilosophischer Hinsicht als irrelevant zu gelten habe, wird mit den Mitteln der Konventionalismus-Diskussion in der Wissenschaftstheorie des Kritischen Rationalismus von Karl Popper begriffen. Auch die zitierte Äußerung des sächsischen Ministerpräsidenten wird im Lichte des Konventionalismus kommentiert:

Nicht die Tötung des Daniel H. [in Chemnitz] wird als „Angriff“ gewertet, sondern die Reaktion auf diese Tat. Im System wird Wahrheit zur autopoietischen Kategorie, zur Frage optimierbarer Selbstorganisation. Was im Widerspruch zu den eigenen Sätzen und Setzungen steht, wird […] als aggressiver Akt interpretiert und kriminalisiert. […] Die Falsifikation der eigenen Thesen käme schon deshalb einer Vernichtung gleich, weil jede Behauptung Selbstbehauptung ist. (S. 25; vgl. auch S. 70)

Jeder mit der Philosophie Poppers auch nur oberflächlich Vertraute ermißt, wie vernichtend dieses Urteil über die Vernunftwilligkeit der Beteiligten ist.

Woke-Religion vs. Christentum

R.C. VanLandingham verdeutlicht, wie wichtig es ist, über ein Denken zu verfügen, das weit, weit in die Zeit zurückreicht – rund zwanzig Jahrhunderte. Wer aus solchen Quellen schöpft, läßt sich nicht so schnell ein X vor ein U machen, auch im Moralischen:

There are several problems with wokeness. Most importantly, it is sinful. To be truly woke is to be self-righteous. Just as the Pharisee in our Lord’s parable self-righteously thanked God that he was not a sinner like the tax collector, the woke believe themselves to be better than others and hold the less-woke in contempt.   

(Es gibt verschiedene Probleme mit dem Woke-Sein. Vor allem ist es eines, nämlich sündhaft. Wirklich woke zu sein, heißt, selbstgerecht zu sein. Ganz wie der Pharisäer in Christi Gleichnis Gott dafür dankt, daß er kein Sünder wie der Steuereintreiber ist, halten sich die Woken für etwas Besseres und verachten Menschen, die weniger woke sind.)

Touché. Wie VanLandingham weiter ausführt, müsse der – nun folgt, wie schon in der Zitat-Übersetzung gebraucht, ein zweisilbiges Unwort – Woke vor allem auf Außenwirkung bedacht sein, also das tun, was neuerdings Virtue Signalling heißt. Der sich als – jetzt wieder einsilbig – woke Gerierende sehe sich gezwungen, alle und jeden in seiner Umgebung (und per Social Media darüber hinaus) wissen lassen, wie woke er ist, sonst werde er nicht für voll genommen.

Über dergleichen Image-, Markenbildungs- und zuweilen auch bloß Balz-Bemühungen gehen weit wichtigere Dinge verloren, z.B. das Vergeben-Wollen:

To truly be woke is to be unforgiving. God tells us to forgive those who have sinned against us, but the woke never forgive. They will destroy a teenager for a tweet he or she tweeted years earlier or get a person fired for an off-color joke.

(Wirklich woke zu sein, heißt, keinesfalls zu vergeben. Gott gebietet uns, denen zu vergeben, die gegen uns gesündigt haben, aber die Woken vergeben niemals. Sie ruinieren einen jungen Menschen für einen Tweet, der vor Jahren gepostet wurde, und sorgen dafür, daß jemand für einen mißglückten Scherz entlassen wird.)

Wer die Anhänger der Woke-Religion verstimme, werde zum Aussätzigen gemacht – und dies, da keine Vergebung in Frage kommt, auf alle Zeit. Selbst lange Verstorbene trifft, wie man ergänzen darf, der Fluch der Selbstgerechten.

Schließlich berührt der Autor die Frage des „intellektualen Gewissens“, wobei seine Anamnese auch denjenigen überzeugenden dürfte, der hinsichtlich seines Therapie-Vorschlages skeptisch bleibt:

But perhaps the most troubling aspect of being woke is that to be woke one must embrace untruths. The woke live in a fantasy world where there is no objective truth. Like Pilate, they believe they can define their own truth. For example, the woke pretend that there are 60-plus genders instead of the two created by God. 

(Doch das Schlimmste am Woke-Sein besteht darin, daß der Woke Falschheiten akzeptieren muß. Leute, die woke sind, leben in einer Phantasiewelt, in der es keine objektive, von ihnen unabhängige Wahrheit gibt. Wie Pilatus meinen sie, ihre eigene Wahrheit definieren zu können. So meinen sie etwa, es gebe über 60 Geschlechter statt der beiden, die Gott geschaffen hat.)

Den ganzen Text finden Sie hier.

Weshalb es keine „weiße“ Mathematik gibt

Der in Rumänien aufgewachsene, an der renommierten Universität von Princeton (New Jersey, USA) lehrende Mathematiker Sergiu Klainerman erklärt, weshalb es keine „weiße“ Mathematik gibt.

For historical reasons, we often discuss contributions to the field of mathematics from the Egyptians, Babylonians, Greeks, Chinese, Indians and Arabs and refer to them as distinct entities. They have all contributed through a unique cultural dialogue to the creation of a truly magnificent edifice accessible today to every man and woman on the planet. Though we pay tribute to great historical figures who inform the practice of mathematics, the subject can be taught — and often is — with no reference to the individuals who have contributed to it. In that sense it is uniquely universal. 

(Wenn wir historische Fragen besprechen, diskutieren wir oft die Leistungen der Ägypter, Babylonier, Griechen, Chinesen, Inder und Araber auf dem Felde der Mathematik und beziehen uns auf diese Leistungen als je für sich abgrenzbare Bereiche. Alle diese Kulturen haben in einem einmaligen interkulturellen Dialog zur Schaffung eines mehr als großartigen Gebäudes beigetragen, das nun jedem Mann und jeder Frau auf unserem Planeten zugänglich ist. Auch wenn wir die bedeutenden historischen Gestalten ehren, die das mathematische Denken geprägt haben, kann die Mathematik selbst ohne jeden Bezug auf ihre Schöpfer gelehrt werden. Und so geschieht es ja oft. In diesem Sinne ist die Mathematik universal.)

Klainerman unterscheidet zwischen dem Kontext der Entdeckung („Wer hat’s erfunden? Wer hat’s verbessert?“) und dem Kontext der Rechtfertigung („Ist das folgerichtig? Sind die Voraussetzungen geklärt?“). Diese beiden Kontexte werden oft englisch benannt, nämlich als Context of Discovery und Context of Justification. Wenn Sie in das Klainerman-Zitat schauen, erkennen Sie den Kontext der Rechtfertigung im Teilsatz: „the subject can be taught — and often is — with no reference to the individuals who have contributed to it“ (es „kann die Mathematik selbst ohne jeden Bezug auf ihre Schöpfer gelehrt werden. Und so geschieht es ja oft“). Die Sache selbst macht’s, nicht aber, wer zu ihrer Entstehung beigetragen oder nicht beigetragen hat.

Gerade die Universalität, der nicht-ortsgebunde, nicht-kulturabhängige Charakter der Mathematik eröffne jungen Menschen aus aller Welt die Möglichkeit, durch Talent und Fleiß ärmlichen oder von Unfreiheit geprägten Ausgangsbedingungen zu entkommen. Es gebe keinen Grund, so Klainerman, die Kinder dieser oder jener Minderheit für weniger Mathematik-befähigt zu halten. Solcher Unsinn führe allenfalls dazu, talentierte junge Menschen jener anspruchsvollen Schulbildung zu berauben, derer sie bedürfen, um Erfolg im Leben zu haben.

(Bild: Pixabay.)

Gleichförmigkeit und Eigenbrötelei

Richard Fernandez stellt fest, daß der Besuch einer renommierten Universität heute weniger der Bildung diene, als dem Auf-Linie-Bringen:

educational institutions have lately been focused on creating cultural clones of themselves. They are full of speech codes, no-go areas of inquiry, forbidden subject matter, and even banned books. All too often, you go to college to narrow your mind.

(Bildungsinstitutionen haben sich in letzter Zeit darauf konzentriert, Klone ihrer selbst zu produzieren. Sie sind voll von Sprachregelungen, Denk- und Forschungsverboten, und sie haben sogar Bücher verboten. Nur zu oft gehen junge Leute auf eine Universität, um ihren geistigen Horizont nicht zu erweitern, sondern zu verengen.)

Eine Alternative dazu sei Autodidaktentum, ein Streben nach Wissen außerhalb von Universitäten. Fernandez präsentiert eine Liste berühmter Autodidakten und beruft sich auf Elon Musk:

Elon Musk famously said “you don’t need college” to learn. 

(Wie allgemein bekannt, hat Elon Musk gesagt: Man braucht keine Hochschule, um zu lernen.)

Natürlich zeigt sich Fernandez vorsichtig. Der ‚unabhängige‘ Weg taugt nicht für jedermann. Bildungsentscheidungen sind, wie alle menschlichen Entscheidungen, Entscheidungen unter Risiko. Dergleichen kann auch schiefgehen. Deshalb gibt es eine schöne Entgegnung oder Parodie auf die abschließenden Verse des bekannten Gedichts „The Road Not Taken“ von Robert Frost:

I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.

(Ich nahm den Weg, den weniger Leute wählten, / und das hat all den Unterschied ausgemacht.)

Die Parodie lautet (in deutscher Sprache): „Ich nahm den Weg, den weniger Leute wählten, und jetzt weiß ich leider, leider nicht mehr, wo ich hingeraten bin.“

Wort der Woche: „Tugend-Wedler“

Tugend-Wedler, auch Tugendwedler, Subst., m.: eine Person, die → virtue signalling liebt, d.h. jemand, der einem → Gleißner oder (äußerst selten) → Gleißer, ferner → Gleisner, darin gleicht, daß er (fälschlich) hervorhebt, wie ungemein moralisch er sei. Nachweis (für beide Formen): Science Files, Artikel vom 6.12.2020.

David Hume Tower, gecancelled

Die Universität von Edinburgh wird eines ihrer Gebäude, den David Hume Tower umbenennen, weil der Philosoph Rassist gewesen sei. Das schien mir etwa dreißig Sekunden lang schlimm, bis ich gesehen habe, wie der so-gut-wie ehemalige David Hume Tower aussieht: ein Beton-Ungetüm (wie es leider viele gibt), mit dem assoziiert zu werden der große Philosoph nun wirklich nicht verdient hatte.

Roger Scruton: Die Hexenjagd-Mentalität der politisch Korrekten

Hören Sie Roger Scruton über die Hexenjagd-Mentalität unserer Tage, die – oft genug durch Facebook, Twitter oder andere „soziale“ Medien bewehrt – manche Karriere auf dem Altar der politischen Korrektheit geopfert hat. Das ist soweit nichts Neues, wird aber doch von Sir Roger ergänzt um die Frage, wie denn eigentlich der (oder die) zu Opfernde ausgewählt werde, und den Hinweis, daß hier ein perverser Pay-off eine Rolle spiele: der Mob gewinnt in seiner Verfolgung ein Gefühl von Einigkeit, Verbundenheit, ja sogar Geborgenheit, indem er den „Bösewicht“ aussondert. Es dünstet also eine Art Nest- oder Stallwärme aus gemeinsamem Haß.

Hier ist der Podcast von knapp zehn Minuten Länge; hier ist der Text. Hörenswert auch Rabbi Jonathan Sacks zum Thema. Beides in englischer Sprache.

„Diversity, Equity, and Inclusion“ Statement

Professor Stephen Bainbridge legt einen Bericht darüber vor, in welcher Weise und welchem Maße seine Tätigkeit den Zielen „Diversity, Equity, and Inclusion“ gedient habe, bzw. diene. Seine Universität erwartet das von ihm. Wiewohl die Angelegenheit eher abschreckend wirkt – ausschließlich Bürokraten lieben Bürokratie -, lohnt sich die Lektüre. Denn Bainbridge weist auf vernachlässigte Mängel an „Diversity“ hin:

The groups that “account for most of the underrepresentation among racial, gender, religious, and ideological groups in law teaching” are Republicans (both male and female), Protestants, and Catholics. […]

At UCLA, we know that the campus as a whole leans substantially to the left. “A study of various university faculties showed that at Cornell the ratio of liberal to conservative faculty members was 166 to 6, at Stanford it was 151 to 17, at UCLA it was 141 to 9, and at the University of Colorado it was 116 to 5. Conservative students at UCLA have been “harassed, stalked, and threatened.”

(Die „am deutlichsten unterrepräsentierten Gruppen im Hinblick auf Rasse, Geschlecht/“soziales“ Geschlecht, Religion und Weltanschauung im Bereich der Juristenausbildung an Hochschulen“ sind Parteimitglieder und Anhänger der Republikaner (sowohl männlichen, als auch weiblichen Geschlechts), Protestanten und Katholiken. An der UCLA (Universität von Kalifornien, Los Angeles) ist uns klar, daß die gesamte Universität stark linkslastig ist. „Eine Erhebung an verschiedenen Fakultäten zeigt, daß in Cornell der Verhältnis von Progressivisten und Konservativen unter den Hochschullehrern 166 zu 6 beträgt; in Stanford liegt es bei 151 zu 17; an der UCLA ist es 141 zu 9 und an der Universität von Colorado 116 zu 5.“ Konservative Studenten an der UCLA wurden „belästigt, verfolgt und bedroht.“ – (Nachweise der Zitate im Zitat auf Bainbridges Homepage.))

Anschließend beschreibt Bainbridge, wie er beigetragen habe, diese Probleme beizulegen, etwa durch die Unterstützung konservativer und christlicher Studentenverbände. Einige der Reaktionen auf seinen „Diversity“-Bericht nennt der Professor hier und hier.

(Bild: Pixabay.)