Antirationalismus

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    ‚Rassismus‘ in Baltimore

    „Schwarze randalieren,“ – „zerstören die Geschäfte von Schwarzen,“ – „nachdem ein Schwarzer nach seiner Verhaftung stirbt“ – „dreier schwarzer Polizisten wegen,“ – „die einer städtischen Polizei angehören, in der zu 43% Schwarze angestellt sind,“ – „unter einer schwarzen Bürgermeisterin“ – „und einer schwarzen leitenden Staatsanwältin,“ – „in einer Stadt, die seit über 50 Jahren von der Demokratischen Partei regiert wird.“ – „Also macht die erste schwarze und weibliche Generalbundesanwältin der Vereinigten Staaten,“ – „die der erste schwarze US-Präsident ernannt hat,“ – „Rassismus und Konservative dafür verantwortlich.“

    H/T Soopermexican.

  • Scheinheilige

    Watts Up With That? hat dieses herrliche Bild von Anti-Fracking-Protestlern. (Die anderen sind in den Zelten oder außerhalb des Bildes.) Anthony Watts kommentiert:

    Glauben diese Anti-Fracking-Protestler, Nylonzelte, PVC-Matten und Kunststoffe wachsen auf Bäumen? Ganz sicher liegen in diesen Zelten auch noch Schlafsäcke aus synthetischen Fasern und gasbetriebene Campingkocher.

    Denken diese Scheinheiligen manchmal darüber nach, welche Art Welt sie ertragen müßten, wenn es keine billigen Kohlenwasserstoffe und synthetischen Kunststoffe gäbe, gegen deren Quelle, die Erdölgewinnung, sie sich engagieren?

    Ich fürchte, nein.

  • Die Schafe in den Straßen Londons

     

    Lee Rigby, R.I.P.

    Sie erinnern sich an diesen alten Greenpeace-Slogan? Er zierte dereinst jedes dreißigste Fahrzeug in der (alten) Bundesrepublik Deutschland, Türen, Einrichtungsgegenstände, Textilien usw. Sein Gehalt indianischer Weisheit war nicht diskutierbar. Jedenfalls habe ich nicht erlebt, daß er angezweifelt worden wäre. (Dabei waren wir so stolz, „kritisch“ zu sein. Drollig, nicht wahr?)

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, 
    der letzte Fluss vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen wird,
    werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.

    Nachdem am 22. Mai 2013 der britische Soldat Lee Rigby ermordet worden war, machten einige amerikanische Kommentatoren auf etwas aufmerksam, das in der europäischen Diskussion, wie diese Morde zu „interpretieren“ seien, unterzugehen droht(e). Sie vermerkten mit Bestürzung, daß alle dort anwesenden, einige Dutzend Schritte entfernt stehenden Männer nichts getan hatten, um Rigby zu retten. Kein Mann schritt ein. Deshalb verdienten jene (männlichen) Briten es, so eine der Stimmen aus den Vereinigten Staaten, als „Schafe in den Straßen Londons“ bezeichnet zu werden.

    Es geht mir nicht um Briten-Bashing, denn ich mag das Land und sehe dessen Niedergang mit Bedauern. Ich möchte das Augenmerk auf etwas anderes lenken: Das Gesetz der unintendierten (ungeahnten und/oder ungewollten) Folgen menschlichen Handelns.

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    „Das ist rassistisch!“

    Das ist rassistisch!“ – „Das ist chauvinistisch!“ – „Das ist…“ was auch immer, auf jeden Fall ganz, ganz verdorben. Nun gibt es – zweifellos! – Rassisten, Chauvinisten usf. Manchmal sind solche Vorwürfe am Platze. In vielen Fällen aber auch nicht. Dann nämlich, wenn ein Irrtum auf Seiten desjenigen vorliegt, der den Anwurf äußert, oder wenn die Unterstellung aus taktischen Motiven vorgebracht wird, sie den also Geziehenen einschüchtern, verwirren, zum Schweigen bringen soll. Die Angelsachsen nennen das „bullying“.

    Wie kann man unterscheiden, ob ein Rassismus- oder Chauvinismus-Vorwurf angemessen sei?

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  • Die sechs Widersprüche des US-amerikanischen Sozialismus

    Auf „The People’s Cube“ beschreibt „Red Square“ in Anlehnung an sowjetische Witze die sechs Widersprüche des Sozialismus in den Vereinigten Staaten von Amerika:

    [1] America is capitalist and greedy – yet half of the population is subsidized.

    [2] Half of the population is subsidized – yet they think they are victims.

    [3] They think they are victims – yet their representatives run the government.

    [4] Their representatives run the government – yet the poor keep getting poorer.

    [5] The poor keep getting poorer – yet they have things that people in other countries only dream about.

    [6] They have things that people in other countries only dream about – yet they want America to be more like those other countries.

    Es lohnt, die Sache ins Deutsche zu übertragen:

    [1] Amerika beruht auf Kapitalismus und Gier. – Aber die Hälfte der Bevölkerung lebt von öffentlichen Transferleistungen.

    [2] Die Hälfte der Bevölkerung lebt von Transferleistungen. – Dennoch meinen diejenigen, die zu dieser Hälfte gehören, Opfer zu sein.

    [3] Sie meinen, Opfer zu sein. – Aber gerade diejenigen, die von ihnen gewählt worden sind, bilden die Regierung.

    [4] Die von den Opfern Gewählten bilden die Regierung. – Trotzdem werden die Armen immer ärmer.

    [5] Die Armen werden immer ärmer. – Aber sie besitzen Dinge, von denen die Menschen in anderen Ländern nur träumen können.

    [6] Sie besitzen Dinge, von denen die Menschen in anderen Ländern nur träumen können. – Dennoch wollen sie, daß die USA mehr und mehr diesen anderen Ländern ähneln.

    Noch Fragen?

    (Bild: Detroit, via Pixabay.)